Über mich

Angela Räss

Angela Räss

Mein Werdegang

 

Es war einmal ein kleines Mädchen im St. Galler Rheintal, das tollpatschig, verträumt und schüchtern war und das in der Schule nur wenige Freunde hatte. Im Sport hatte sie zwei linke Füsse, sie fürchtete sich vor vielen Dingen und fand nur schlecht Anschluss in ihrer Klasse. Nichts desto trotz hatte sie eine tolle Kindheit. Sie hatte das Glück, dass sie ein Umfeld hatte, von dem sie gut unterstützt wurde und in dem sie sich weiterentwickeln konnte.

 

 

 

Heute ist aus diesem Mädchen eine starke Frau geworden. Und diese Frau begleitet in ihrer Arbeit Kinder, die ähnliche Schwierigkeiten und Erlebnisse haben, wie sie es selbst als Kind erlebt hat. Diese Frau bin ich. Und gerade wegen meiner Erfahrungen liegt es mir sehr am Herzen, dass ich Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen kann, damit sie sich in dieser turbulenten Welt besser zurechtfinden und ihren Platz einnehmen können.

 

 

 

Mein beruflicher Werdegang wurde von vielen glücklichen Ereignissen begleitet. Ich wusste sehr früh, dass ich Psychomotoriktherapie studieren möchte und habe mein Ziel stets verfolgt. Ich konnte bereits während dem Studium Erfahrungen mit «kunterbunten» Kindern machen. So arbeitete ich an Sonderschulen sowie Regelschulen, war Leiterin von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung in Sommersportlagern und durfte als Studentin die Stellvertretung einer Heilpädagogin in ihrer Klasse machen.

 

 

 

Nach dem Studium kamen weitere vielfältige Erfahrungen dazu. Ich erhielt die Gelegenheit eine neue Psychomotoriktherapiestelle aufzubauen, arbeitete nebenbei als Nanny und später als Psychomotoriktherapeutin an zwei Sonderschulen im Kanton Aargau.

 

 

 

Nach mehreren Jahren des Wirkens und Wohnens im Kanton Aargau bekam ich Heimweh, weshalb ich meinen Lebensmittelpunkt zurück in die Nähe meiner Familie wechselte. Hier durfte ich an einer Therapiestelle interdisziplinär mit Ergotherapeutinnen, Physiotherapeutinnen sowie Logopädinnen wirken.

 

Die Liebe hat mich nun ins wunderschöne Bündner Oberland geführt, wo es mir sehr gut gefällt. Jeu sun il mument vid emprender romontsch. :)

 

 

Nun bin ich bereit mit meinem Erfahrungsschatz Kinder und deren Eltern - systemunabhängig - zu begleiten und auf meine Art und Weise zu arbeiten. Aus diesem Grund ist die "farbenwerkstatt" entstanden, wo ich Eltern stärke und sie begleite, damit sie ihr Kind optimal an die Hand nehmen können und eigenverantwortlich Unterstützung bieten können.

 

 

Wieso "farbenwerkstatt"?

Der Name "farbenwerkstatt" ist (erneut) durch eine Reihe glücklicher Fügungen entstanden - bereits mehrere Jahre bevor ich überhaupt wusste, dass ich mich selbständig machen möchte. Der Name passt perfekt zu mir, da er viele Aspekte meiner Persönlichkeit und meiner Ideologie widerspiegelt.

 

Es gibt Millionen von Farbnuancen. Die Farben stehen für mich symbolisch für die Einzigartigkeit jedes Kindes und jedes Erwachsenen. Jeder Mensch hat eine andere Farbnuance. Farben stehen für mich aber auch für die Vielfalt der Gefühle, die verschiedenen Talente und Ressourcen, die jeder von uns in sich trägt. So stehen die verschiedenen Farben auch für meine vielfältigen Interessen, wie die Kreativität, die Musik, das Gestalten, das Schreiben und vieles mehr. Mir ist es wichtig, dass jedes Kind seine Farbe leben darf und seine Leuchtkraft nicht für ein graues System aufgeben soll.

 

Die "Werkstatt" steht dafür, dass es für mich von grösster Bedeutung ist zu handeln. Dazu gibt es verschiedene Medien, die mir dabei dienlich sind.

Erfahrungen mit Kindern

  • ... mit grosser Schüchternheit
  • ... mit wenig Selbstbewusstsein
  • ... mit Mobbing-Erfahrungen
  • ... mit Wut und Aggressionsproblematik
  • ... mit ADHS / Hyperaktivität
  • ... mit ASS (Autismus Spektrum Störung, v.a. Asperger-Autismus)
  • ... mit Hörbeeinträchtigung (Schwerhörige und Gehörlose)
  • ... mit kognitiver Beeinträchtigung